Quellengestützte Techniken der Historischen Aufführungspraxis
Dieses Lernangebot dokumentiert anhand einer konkreten Probenarbeit die Methode des "quellengestützten Musizierens", wie sie der Barockcellist und Musikpädagoge Gerhart Darmstadt (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) entwickelt hat. Im Zentrum steht die Einstudierung von Vivaldis Konzert in c-Moll für Blockflöte, Streicher und Basso continuo mit dem Barockorchester der Hochschule.
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Der Kurs verbindet dokumentarisches Filmmaterial echter Proben mit reflektierenden Gesprächssequenzen zwischen Gerhart Darmstadt und Hans Bäßler (Seniorprofessor, Projektleitung). Behandelt werden u. a. ein biografisches Porträt Gerhart Darmstadts, Musizieren als Empathieschulung, Zeitgestaltung/Tempo, historische Tonarten- und Intervallcharakteristik (nach Mattheson, Kirnberger), Affektenlehre, Dynamik und Akzente, die Stimmenhierarchie im barocken Satz sowie interpretatorische Bildwelten ("Traumwelten"). Durchgehend fließen historische Quellen (Mattheson, Quantz, Kirnberger u. a.) unmittelbar in die praktische Probenarbeit ein.



