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Kapitel 2.1: Selbstreflexion

Completion requirements

Nach Lutz und Wenning (2001) bestehen gesellschaftlich soziale Differenzkategorien, deren binären Ausrichtungen immer in das Privilegierte und das Benachteiligte unterteilt ist. Die Autor_innen sprechen auch von bipolaren hierarchischen Differenzlinien, die pro sozialer Kategorie einen Grunddualismus in sich tragen: z.B. Kategorie Geschlecht (Frau/Mann). Auch wenn es sich dabei um sozial konstruierte Kategorien handelt, sind diese sozial wirksam.

Auf dem folgenden Arbeitsblatt befindet sich u.a. angelehnt an Lutz und Wenning eine Tabelle die schon teilweise ausgefüllt ist.

  1. Ergänzen Sie die noch offenen Felder der Grunddualismen.
  2. Einige Felder lassen noch Platz für weitere Differenzkategorien, anhand derer ein Mensch ggf. Benachteiligung oder Privilegierung erfahren kann. Fallen Ihnen noch weitere ein? 

Arbeitsblatt A

Schauen Sie sich nun das zweite Arbeitsblatt an und vergleichen es mit ihren eigenen Ausführungen. 

Arbeitsblatt B

Wenn Sie möchten, können Sie nun überlegen, in welchen Bereichen Sie sich selbst positionieren würden, und beantworten anschließend die Reflexionsfragen am Ende der Seite.
Anmerkung: Da die Reflexion und Auseinandersetzung mit eigenen Benachteiligungserfahrungen triggernd und/oder retraumatisierend wirken kann, ist die folgende Reflexionsaufgabe freiwillig.

ProG 2.1 Reflexionsaufgabe von Marvin Jansen (CC BY-SA)



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Literaturhinweise:

  • Lutz, Helma/Wenning, Norbert (2001): Unterschiedlich verschieden: Differenz in der Erziehungswissenschaft. Opladen: Leske & Budrich.
  • Winker, Gabriele/Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.

 

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Last modified: Monday, 24 August 2026, 9:47 AM