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Die CO2-Uhr des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung veranschaulicht, wie viel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen. Eine Erwärmung über 1,5° hat wahrscheinliche katastrophale Auswirkungen. Manche Forscher halten das 1,5°-Ziel bereits für überschritten.
Die CO2-Uhr tickt: Die Temperaturen steigen, die Vielfalt der Lebewesen schwindet. Und wir Menschen sind mit uns selbst beschäftigt. Also müssen die 99,99 Prozent der übrigen Lebewesen die Politik selbst in die Hand nehmen!
Die Biomasseverteilung auf der Erde: 600 Gigatonnen Kohlenstoff insgesamt stehen nur 0,06 Gigatonnen Mensch gegenüber. Dieser macht also nur 0,01% aus! / Quelle: The biomass distribution on Earth, Fig. 1 in: Yinon M. Bar-On, Rob Phillips, and Ron Milo, PNAS June 19, 2018 115 (25) 6506-6511) (CC BY-SA)
Dazu gründen wir ein Klimaparlament, in dem jedes Wesen oder auch Unwesen eine Stimme hat. Eure Aufgabe dabei: Ihr fühlt euch als Botschafter:innen in nicht-menschliche Wesen ein und kämpft mit eurer Stimme für deren Interessen. Schaut beispielsweise als Kanalratte oder Hochhaus auf die Welt, haltet eine mitreißende Rede und stellt eure Forderungen. Entdeckt unerwartete Konflikte – und welche Lösungen den meisten von euch weiterhelfen könnten. Am Ende: Einigt ihr euch auf konkrete Beschlüsse – um diese anschließend gemeinsam umzusetzen!
Das Klimaparlament sämtlicher Wesen und Unwesen ruft euch an den Verhandlungstisch!
Und die Insektenfrau begleitet durch den gesamten Prozess ... / Amelie Hensel (CC BY-SA)