Samulnori
Samulnori
Die Musik ist in Korea äußerst populär und wird in jeder Schule gespielt. Die Musiker CHOI Jong Shil, KIM Duk Soo, KIM Yong Bae und LEE Kwang Soo waren mit ihren Familien über viele Jahrzehnte in dieser Musik verwurzelt. Sie gründeten eine Band mit dem Namen Samulnori. Die vier Musiker bearbeiteten überlieferte Rhythmen und Melodien des Nongak neu und entwickelten daraus eine konzertante Version für die moderne Bühne.
Diese mitreissende Musik hat sich in vielen Ländern etabliert und eine eigene Spiel- und Fangemeinde hervorgebracht. Im Film wird eine Gruppe aus Hamburg vorgestellt.
Transkript
0:04-1:18
[Intro]
0:50-1:12
Textnachrichten
1:18
[Musik]
1:25-1:39
Miyong: Hallo Ute!
Ute: Schön dich zu sehen, ich freue mich!
Miyong: Wow, das sind voll viele. Die sind alle so schön.
Ute: Probier welche aus, wenn du magst.
Miyong: Darf ich wirklich?
Ute: Ja klar.
1:44
[Musik]
1:57-3:20
Ute: Du wolltest du eigentlich mit mir reden, oder?
Miyong: Ja, das stimmt. Wir haben ja gesehen, du bist Musiktherapeutin. Aber Du spielst in deiner Freizeit seit 25 Jahren die koreanische Trommel -die Django. Wie kams dazu, also wie hast Du das gelernt?
Ute: Ja, ich habe die Musik irgendwann gehört, in einem Konzert. Ich bin offen für Weltmusik, das war damals noch ungewöhnlich, und habe dann eine koreanische Trommelgruppe gehört.Und war so fasziniert einfach von dieser Energie, die da war. Habe dann großes Glück gehabt, auch tatsächlich Lehrer zu finden, die das unterrichten, was damals noch gar nicht so häufig ist. Heute auch noch nicht, aber damals noch weniger.
Miyong: Wenn man das schon so lange macht, dann verbindet man ja irgendwas mit dem Instrument und der Musik – was wäre das bei dir, so persönlich?
Ute: Also, wenn ich spiele, dann habe ich immer das Gefühl, ich tanze, und das mag ich sehr gerne.So etwas, auf der Suche war ich auch, und dann, je mehr ich diese Musik kennengelernt habe, habe ich auch gemerkt, dass man immer wieder auch bestimmte Bewegungen macht, auch viel Energie bekommt, wohl die Rhythmen, aber auch diese Verbindung zwischen... in der koreanischen Musikwelt, Himmel und Erde. Das ist einfach etwas, das einfach auf den Körper sehr balanciert wirkt.
Miyong: Das ist ja auch ein mega lautes Instrument.
Ute: Das ist voll laut.
Miyong: Und wo macht man das dann, üben?
Ute: Wir haben zum Glück einen Übungsraum, der ist akustisch gut geschützt – ganz wenig hier zu finden. Haben wir natürlich gefunden, das war super!
Miyong: Darf ich mal zuschauen, wo ihr übt? Darf ich mitkommen oder so?
Ute: Ja klar!
3:34-4:27
[Musik]
4:27-4:49
Ute: Aber jetzt bist du dran, klasse.
Miyong: Aber gerne!
Ute: Also, hier ist die linke Hand, und nimmt den... Schädel ein, und schließt auch – ihr kleiner Finger hätte so ein bisschen – und hier ist es richtig. Es gibt einmal auf der linken Seite das „Kung“ und auf der rechten Seite das „Dak“
Und wenn man das zusammen macht, dann ist „Tong“
[Gelächter]
Miyong: Mach nochmal die Kamera aus.
5:08-5:33
[Musik]
5:50
Ja.
6:04
Miyong: Das war doch gut!
[Musik]
6:07-6:32
Miyong: Ich habe mich mega gefreut! Wir machen noch ein Selfie.
Ute: Ganz koreanisch (lachend)
6:32-7:16
Textnachrichten
Outro