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Individuelle Ebene - weil du was verändern kannst

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Die individuelle Ebene in der Transformation

Letztendlich hast du mehrere Anknüpfungspunkte: Du kannst dich ganz privat in deinem Alltag für mehr Nachhaltigkeit engagieren und somit über deinen Transformationspfad die gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Du kannst aber auch auf der Ebene deiner Organisation tätig werden. Schau mal nach, ob deine Organisation, also die Hochschule an der du studierst oder arbeitest, dein Arbeitgeber oder eine Organisation, in der du regelmäßig aktiv bist, z.B. dein Sportverein, eine Nachhaltigkeitsstrategie hat. Wie könntest du diese unterstützen? 

Weil du was verändern kannst - Beispiel der Nachhaltigkeitsstrategie der HAW Hamburg

Transformation beginnt selten mit dem großen Wurf. Es sind kleine Schritte, die den Unterschied machen. Vielleicht hast du im Laufe des Moduls Ideen gesammelt oder Fragen mitgenommen. Jetzt ist der Moment, aktiv zu werden:

Wo siehst du erste Anknüpfungspunkte in deinem Studien- oder Arbeitsalltag?

Wenn dir dazu gar nichts einfällt, kann dir die organisationale Ebene helfen. Schau noch einmal in die Nachhaltigkeitsstrategie der HAW Hamburg. Wähle aus der Liste der Handlungsfelder  einen Bereich aus, der dich besonders interessiert!
→ Lies kurz, was dort bereits passiert – und was geplant ist.
→ Was davon passt zu deinem Kontext?
→ Was ist ein kleiner, realistischer nächster Schritt, den du in den nächsten zwei Wochen ausprobieren möchtest?

Nachhaltigkeitsstrategie der HAW Hamburg, 2025

Weil du was verändern kannst - auf deiner ganz individuellen Ebene

Individuelle Transformationspfade sind keine plötzlichen Veränderungen, sondern schrittweise Lern- und Veränderungsprozesse, die Verhalten, Werte und Routinen langfristig nachhaltiger machen.

Mögliche Beispiele:

  • Konsumverhalten verändern: Du kaufst bewusster ein, kaufst häufiger regional, saisonal oder gebraucht und verzichtet schrittweise auf unnötige Produkte.
  • Mobilität umstellen: Der Weg kann von häufigem Autofahren über die Nutzung von Bus und Bahn bis hin zum Fahrrad oder zu mehr Fußwegen führen. Flüge werden seltener oder durch Bahnreisen ersetzt.
  • Energieverbrauch reduzieren: Du beginnst beim Stromsparen, indem du z.B. dein Handy nicht dauerhaft an der Steckdose lässt, unnötiges Licht ausschaltest oder stellst deinen Stromanbieter um auf Ökostrom, ersetzt kaputte durch effizientere Geräte. 
  • Wasserverbrauch reduzieren: Du installierst Wasserspararmaturen oder Duschköpfe, du duschst kürzer, du sammelst Regenwasser zum Blumengießen oder wäschst dein Obst und Gemüse nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer Schüssel mit Wasser. 
  • Ernährung nachhaltiger gestalten:Du kannst weniger Fleisch essen, schauen, ob es in deiner Nähe einen Bauernhof gibt, auf dem du Obst, Gemüse oder Milch direkt vom Erzeuger kaufen kannst oder du kaufst saisonales und regionale Produkte ohne lange Lieferwege.

Ganz wichtig: Hier gilt "Tu Gutes und rede drüber". Erzähl anderen Menschen von dem, was du tust. Damit inspirierst du vielleicht andere Leute auch zu nachhaltigen Alternativen. Je mehr Menschen mitmachen, umso besser. Teilst du deine Ideen, entweder auf individueller oder organisationaler Ebene mit uns im Forum?

Last modified: Tuesday, 23 June 2026, 11:49 AM