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“Life ist live”: Klimaparlament nicht mehr nur am Tisch

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Für das Klimaparlament sämtlicher Wesen und Unwesen stand der Soziologe Bruno Latour mit seiner Idee eines “Parlaments der Dinge” ebenso Pate wie der zunehmende öffentliche Diskurs über die Frage, ob der Natur nicht einklagbare “Rechte” analog der Menschenrechte zugestanden werden müssten. Was wir versucht haben ein Stück weit in einem Probespiel konkret werden zu lassen, ist also nur einer von mehreren tastenden Versuchen, mehr Teilhabe und Mitsprache auch für mehr-als-menschliche Wesen zu ermöglichen. Hier sind ein paar verwandte Projekte - schaut dort gerne einmal vorbei (Achtung: die folgenden Links öffnen alle in einem neuen Tab!)!

Verwandte Projekte

Was uns betrifft habt ihr anhand der bisherigen Fotos ja sicher bereits geahnt: Die Un:Wesen, die ihr im Probespiel gespielt habt, wurden alle bereits “wirklich gespielt”. Nämlich u.a. in den Klimaparlamenten Hamburg und Rhein-Main. Diese wurden 2020 und 2022 als Live-Events mit Menschen unterschiedlicher Herkünfte als partizipative Theateraufführungen durchgeführt. Die entsprechenden Beschlüsse wurden dann offiziell an die jeweiligen Bürgermeister:innen übergeben. Weitere Live-Klimaparlamente z.B. an (Berufs-)Schulen, Museen, Soziokulturellen Zentren folgten. Sogar den Sprung über die Landesgrenze hat das Konzept geschafft: Nach Thessaloniki. Ablauf und Funktionsweise waren und sind dabei sehr nahe an der Version, die ihr “am Tisch” gespielt habt. Nur alles eine Nummer größer – und mit zusätzlichem “Publikum”.

klimaparlament.org

Mehr zu alledem findet ihr auf unserer Homepage www.klimaparlament.org. Dort findet ihr neben der Dokumentation einiger dieser Live-Klimaparlamente im Pressebereich unseres Archivs auch weiterführende Artikel, die das alles nochmal etwas anschaulicher erläutern. Falls ihr Interesse habt, selbst ein Live-Klimaparlament an eurem Ort durchzuführen – sprecht uns einfach an!

 

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