Erweiterungen für die Parlamentsphase
Erweiterungen für die Parlamentsphase
Auftritt/Appelle:
Ihr könntet während der Appelle nun auch Reaktionen, Einwürfe und Kommentare der anderen Botschafter:innen erlauben. Rein inhaltlich-argumentativ, nicht darauf bezogen, wie ihr den Appell oder der Vortrag findet. Das macht die Rede etwas schwieriger durchzuführen, das Parlament aber auch lebendiger und interaktiver, ergo lebensnäher.
Aussprache:
Im Anschluss an die Ausspracherunden könnt ihr bereits eine Vorstufe für eure Beschlüsse einbauen: Den RAT DER ZEIT. Alle Botschafter:innen, die gerade KEINEN APPELL gehalten haben, sind dann aufgefordert, für jeweils zwei Anliegen eine besondere Empfehlung bzw. Ablehnung auszusprechen. Hier gilt es, eine Langzeitperspektive einzunehmen, Argumente der Vergangenheit und der Zukunft mitzubedenken. Was würde der siebte Ahn eures siebten Ahns zu den vorgebrachten Anliegen sagen, was der/die siebte Nachkomme des siebten Nachkommens? Reihum darf jede:r Botschafterin 2 Anliegen benennen: Eines, das aus Sicht des RATS DER ZEIT eine besonders hohe und eines, das eine besonders niedrige Zustimmung erhalten sollte. Dies ist aber nicht bindend, sondern dient nur als Empfehlung für die Beschlussfassung. Wenn ihr mit dem RAT DER ZEIT spielen wollt, plant pro Mitspieler:in ca. 2x2 Minuten mehr ein. Der Rat ergreift zwei Mal, im Anschluss an jede Aussprachrunde, das Wort.
Hinterzimmergespräche?!:
Seid ihr mehr als 6 Spieler:innen, tauscht euch zunächst innerhalb der eigenen Fraktion über euer Abstimmungsverhalten aus, bevor ihr in individuelle Koalitionsgespräche geht. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch einen Fraktionszwang auferlegen. Dann müssen alle, die derselben Fraktion angehören, exakt gleich abstimmen. Empfehlenswerter ist aber, auf den Zwang zu verzichten. Das führt in der Regel zu besseren Ergebnissen.