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Essen

Completion requirements
Koreanische Menschen lieben das Essen. Überall gibt es unzählige Restaurants. Man trifft sich um mit Freunden oder der Familie zusammen zu sein. Der Tisch ist mit vielen kleinen Schalen bedeckt. So ziemlich jedes Essen besteht aus einer Suppe (Guk, 국 bzw. Tang  탕), Reis und Kimchi (김치). Diese Beilage besteht aus Chinakohl, koreanischen Rettich und Chillipulver (Gochu, 고추). Kimchi ist sehr scharf und fehlt praktisch bei keinem Essen.
 
Im Film wird ein Eintopf aus dieser Zutat hergestellt. Kimchi-jjigae (김치찌개) ist sehr lecker und eignet sich hervorragend, um sich der koranischen Küche zu nähern. 
 
 
 
 
Transkript
Erstellt am 11.08.2026 von Roos Kengen

0:04-0:38

[Musik]

0:39-1:09

[Textnachrichten]

1:10-1:28

[Musik]

1:29-1:47

Miyong: Hi! Schön, dass du da bist!

Jongeun: Geht’s gut?

Miyong: Ja und dir?

Jongeun: Ja mir geht’s auch super! Du hast alle Zutaten? Super, so, Fleisch ist auch da, Tofu ist da... Kimchi ist auch da.

1:48-1:50

[Musik]

1:51-2:47

Jongeun: Der Kimich ist schön gereift... genau, ja, so richtig

Miyong: Ich habe richtig Bock zu kochen!

Jongeun: Erst waschen wir unsere jungen Zwiebeln. Dann schälen wir Knoblauch, dann schneiden wir Zwiebel schön dünn, und waschen wir das Fleisch einmal wegen dem Blut. Dann schneiden wir ganz schön das Fleisch und schneiden wir auch den Tofu grob, wie wir das Fleisch geschnitten haben. Dann schneiden wir die junge Zwiebeln – für am Ende. Das ist ganz wichtig für Kimchi Chicken, dass Kimchi schön reif geworden ist.

Miyong: Ja, ist gut? Warte, ich muss auch.

Jongeun: Lecker!

2:48-2:56

[Musik]

Miyong: Gut, das riecht voll intensiv. Wie viel muss da rein? Du sagst einfach stopp.

2:57-4:07

Jongeun: Wir machen jetzt auch Fleisch rein. Und ich tue hier ein bisschen Soyasoße rein… zwei Löffel Soyasoße. So jetzt weiter umrühren.

Miyong: Gerade habe ich schon das Kimchi probiert. Wie lange muss es dann ungefähr?

Jongeun: Vielleicht ein bisschen, wird gekocht, und jetzt tun wir das Gemüse auch rein.

Miyong: Genau, und das sind einfach so ganze Knoblauchzehen, Ganze?

Jongeun: Genau, du magst Knoblauch, ja?

Miyong: Ich liebe Knoblauch.

Jongeun: So, jetzt Wasser rein.Ja, jetzt köcheln wir das zehn Minuten lang, dann Deckel auf, dann checken wir, ob es schmeckt.

Miyong: Cool, das geht ja mega schnell.

Jongeun: Ja, das ist so einfach.

 

 

4:08-5:38

 

[Musik]

Miyong: Oh mein Gott, das riecht so gut!

Jongeun: Also wir haben richtig gekocht, jetzt tun wir den Tofu rein, dann jetzt tun wir die Frühlingszwiebeln rein.

Miyong: Jetzt drücken, also damit die nicht kaputt geht, einfach nur so reindrücken, genau.

Jongeun: Okay, und Kimchi – ein bisschen Soße dazu, also das macht es richtig lecker. Also das ist das Geheimnis, ein Geheimrezept Dann Salz, dann einmal umrühren. Darf ich mal probieren? Boah, das ist so lecker. Also wir müssen das einfach so lassen, so etwa zehn Minuten, dann fertig.So, dann jetzt schauen wir uns Gyeranmari (das gerollte Omelett) an, das geht auch sehr schnell. Ich schäle mal Karotten, ich brauche eine halbe Zwiebel, dann hacke ich die beiden ganz schön klein. Und ich tue das in eine Schüssel, und dazu brauche ich sechs Eier, und dann schön umrühren mit bisschen Salz. Dann am Ende brauchen wir Frühlingszwiebel, dann wieder schön umrühren.

5:39

[Musik]

5:40-7:15

Jongeun: Okay, erstens brauchen wir Öl. Achtung, das hat meine Mama sehr viel gekocht, also der Boden muss komplett bedeckt sein, damit ich es bisschen rollen kann.

Miyong: Also so an der Seite sieht man das, dann?

Jongeun: Genau, du weißt es jetzt, ne, ein bisschen. Also meine Mama kann das sehr gut machen, aber ich nicht so gut. So, ich habe das jetzt irgendwie gerollt, und wir müssen bisschen warten, bis die Eier ganz gegart sind da drinnen. Perfekt, sieht nicht so cool aus, aber...

Miyong: Ich finde, es sieht total cool aus, das Gerollte, es ist cool.

Jongeun: Ja, danke dir.

Miyong: Wie ist das mit dem Essen, was für eine Rolle spielt Essen in Korea?

Jongeun: Essen ist in Korea richtig wichtig, also die Leute denken wirklich: wenn man eine gute Freundschaft haben will, dann – okay, gehen wir mal essen. Also wenn man wirklich gutes Essen mit jemandem isst, dann heißt das: ich will eine gute Zeit mit dieser Person verbringen.

Miyong: Oh, das ist voll schön. Du hast ja gerade schon erzählt, dass deine Mutter dir das auch beigebracht hat und das immer so für dich gerollt hat – kannst du vielleicht noch mal ein bisschen beschreiben, was du fühlst, wenn du über koreanisches Essen nachdenkst, wenn du das machst?

Jongeun: Das hat meine Mutter sehr oft gekocht, in meiner Schulzeit. Aber wenn ich das esse, dann riecht es schon nach meiner Mama und meinem Zuhause und der Atmosphäre – ich kann es schon so sagen.

7:16-7:31

[Musik]

Miyong: Wie sagt man „Guten Appetit“ auf koreanisch?

Jongeun: Mashitgedeuseyo!

Miyong: Mashitgedeuseyo?

Jongeun: Oh, voll cool! Guten Appetit!

Miyong: Guten Appetit!

[Musik]

7:35-8:13

Miyong: Und was vermisst man am meisten, wenn man über zehn Jahre im Ausland ist, vom Essen her?

Jongeun: Von Mama.

Miyong: Von Mama? Das verstehe ich! Danke dir für das ganz tolle Essen, war richtig lecker! Jetzt kann ich das machen, und ich hoffe, ich übe das jetzt, damit du irgendwann bei mir zum Essen kommst. Und ich würde gerne noch mit dir ein Selfie machen, als Erinnerung.

Jongeun: Gerne!

8:13-8:25

[Textnachrichten]

8:25-9:04

[Outro]

Last modified: Tuesday, 11 August 2026, 3:00 PM