Einführung
Einführung
Herzlich Willkommen!
Ausgehend von seiner langjährigen persönlichen Verbindung zu Korea und seiner Leidenschaft für ostasiatische Musik erklärt Frank Böhme, dass es ihm nicht um Musik als isoliertes Phänomen geht, sondern um ihre Lebendigkeit im kulturellen Kontext – im gemeinsamen Musizieren, Reden, Essen und Erleben mit Menschen vor Ort.
Ziel der Filmreihe ist es, Menschen aus Korea zu befragen, wie sie das für uns Fremde – ob Musik, Spiel, Essen oder Sport – selbst wahrnehmen, und so die eigene Faszination für Land, Kultur und Menschen an die Zuschauenden weiterzugeben und zum Fragenstellen und Sich-inspirieren-lassen anzuregen.
Transkript
Sprecher: Frank Böhme0:00
Mein Name ist Frank Böhme. Ich arbeite hier an der Hochschule Musik und Theater in Hamburg im Bereich der außereuropäischen Musik. Meine besondere Leidenschaft ist Ostasien und hier ganz besonders die Länder Korea, Japan und Vietnam. Mit Korea verbindet mich schon seit vielen Jahren eine innige Freundschaft. Ich war häufig dort gewesen, konnte viele Musikstücke hören, konnte viele Theateraufführungen sehen, viele Menschen treffen, mit ihnen reden, mit ihnen spielen, mit ihnen essen.
0:36
Ich gehe immer von der Musik aus, weil sie das ist, was mich berufsmäßig am meisten interessiert. Aber von dieser Musik ausgehend interessiert mich natürlich die Kultur. Musik alleine ist eigentlich ganz uninteressant. Erst im Kontext des Spielens, im Kontext mit den Menschen wird Musik lebendig.
0:55
Und diese Lebendigkeit zu hinterfragen war der Sinn dieser Filme. Ich möchte mit den Fragen an Korea die Menschen, die von dort kommen, befragen, wie sie etwas wahrnehmen, was für uns fremd ist, was für sie das Besondere ist, ob es Spielen ist, ob es Musik machen ist, ob es Essen ist, oder ob es Sport ist.
1:17
Und deshalb sind diese Filme entstanden und ich hoffe, dass mit diesen Filmen die Leidenschaft, die ich für dieses Land habe und für die Kultur habe und für die Menschen habe, dass die überspringt und dass man Fragen stellt und sich inspirieren lässt von dem Fremden, von den anderen Menschen, von ihren Leidenschaften und von ihrer Kultur.