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J. Brahms: Intermezzo h-Moll Op. 119 Nr. 1 

Completion requirements

Hubert Rutkowski, Prof. für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Im Vergleich: Steinway & Sons (1871) / Steinway D

Ob Johannes Brahms je auf einem Steinway & Sons-Flügel gespielt hat, konnte nicht festgestellt werden, in jedem Fall aber konzertierte er 1880 in Bonn auf einem Flügel der Ursprungsfirma Steinweg. Mann kann man davon ausgehen, dass die historische Klangästhetik des hier präsentierten Flügels von 1871 aus New York ganz besonders dem der 4 Stücke op. 119 entsprach, die 1893 entstanden. Ähnlich wie bereits sein 1856 verstorbener Freund Robert Schumann arbeitet er im h-Moll-Intermezzo mit einem Gedanken, den er polyphon ausführt, ohne die melodische Linie zu vernachlässigen.

Konzertflügel Steinway & Sons, New York, 1872

 

Aus der Sammlung Musikinstrumente im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg


Steinway&Sons D-274 mit harmonischer Dämpfung

 

Aufgenommen im Showroom Steinway & Sons Hamburg