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L. van Beethoven: Rondo C-Dur Op. 51 Nr. 1

Completion requirements

L. van Beethoven: Rondo C-Dur Op. 51 Nr. 1
Hubert Rutkowski, Prof. für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Im Vergleich: Brodmann 1815 / Steinway D (2022)

Die von Joseph Brodmann entwickelte Klangästhetik entspricht sehr genau der Beethovenschen Vorstellung eines durchsichtigen Klanges und der Möglichkeit, virtuos Passagen zu spielen. Insbesondere die Begleitung in der linken Hand kann hervorragend „abschattiert“ werden, während sich die Melodieführung in der rechten sehr gesanglich darüber legt. Was die Virtuosität angeht, so lässt sie sich durch die Leichtgängigkeit ausgezeichnet und ohne technische Risiken nachzeichnen. Gerade an diesem Instrument erkennt man — nicht zuletzt durch die engagierte Interpretation des Pianisten Hubert Rutkowski — den Unterschied der Klangerzeugung zwischen einem historischen und einem modernen Flügel. Zwar verfügt der moderne Steinway über ein wesentlich größeres Klangvolumen und klingt vielleicht ausgeglichener, jedoch werden in dem historischen Instrument die einzelnen Lagen, die Beethoven extensiv einsetzt, wesentlich differenzierter deutlich. 

Historische Klaviere: Hammerflügel Joseph Brodmann, Wien um 1815 



Aus der Sammlung Musikinstrumente im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 

Steinway&Sons D-274 mit harmonischer Dämpfung

 

Aufgenommen im Showroom Steinway & Sons Hamburg