2.2 Tropischer Wirbelsturm Teil 1
2.2 Tropischer Wirbelsturm Teil 1
Was macht einen tropischen Wirbelsturm so besonders?
Der tropische Wirbelsturm ist ein warmkerniges Tiefdrucksystem mit starker Rotation. Die Windgeschwindigkeiten reichen von 120 km/h bis über 250 km/h. Wobei die Fortbewegungsgeschwindigkeit nur zwischen 15-30 km/h beträgt. Zudem entstehen und bewegen sie sich nur in den Tropen (zwischen 23,5°S und 23,5°N) und Subtropen (23,5°- 40°N/S). Daher der Name. Ein tropischer Wirbelsturm hat einen durch-schnittlichen Durchmesser von 300-500 km. Aber auch Wirbelstürme mit bis zu 1000 km sind möglich. Dabei ist nur der Teil des Sturms gemeint, der die hohen Windgeschwindigkeiten aufweißt. Betrachtet man das gesamte Tiefdrucksystem ist die Ausdehnung noch größer.
Tropische Wirbelstürme zeigen im Satellitenbild meist eine spiralförmige Wolkenstruktur mit einem wolkenfreien Auge im Zentrum, wie etwa beim Supertaifun Haiyan 2013:

Supertaifun Haiyan, NASA, LAADS Web, Supportstorm, wikimedia.org, public domain
Dabei ist Taifun nur eine Bezeichnung von tropischen Wirbelstürmen, die Ortsgebunden ist. Taifune entstehen im Nordwest-Pazifik. Es gibt beispielsweise noch die bekannten Hurrikane (Atlantik, Nordost-Pazifik), Zyklone (Indischer Ozean), und spezifischer Willy-Willy (Australien) oder Bagyo (Philippinen).
Die Einteilung erfolgt in 5 Kategorien mit der Saffir-Simpson-Skala. Es wird eine 6. Kategorie diskutiert, da durch den Klimawandel die tropischen Wirbelstürme stärker (aber nicht häufiger) werden.