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Meine Rolle im Wandel

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Nicht jede Form der Verantwortung trägt gleich lang. Kurzfristige Motivation kann stark sein und doch schnell versanden. Was Menschen über längere Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit verbindet, ist meist mehr als Einsicht allein. Tragfähig wird Verantwortung dort, wo sie an biografische Erfahrungen, Werte, Ideale und konkrete Lebenszusammenhänge anschließt.

Deshalb ist die Rollenfrage zentral:

  • Welche Rolle will ich in diesem Wandel spielen und warum gerade diese? 

Wer die eigene Rolle im Wandel finden will, muss den eigenen Beitrag erkennen. Damit stellt sich sofort eine zweite Frage.

  • Aus welcher Intention heraus agiere ich? Was ist es, was ich wirklich wirklich bewirken will?

Otto Scharmer beschreibt dies mit dem Gedanken des „Blinden Fleckes der (Selbst-)Führung“. 

Der blinde Fleck der (Selbst)-Führung von Claudia Heinrich und Roos Kengen (CC BY-SA 4.0)

 Im nachfolgenden Video könnt ihr euch einen Vortrag von Otto Scharmer anschauen, der die Idee des blinden Flecks noch einmal selbst erklärt: 

 

Umsetzung in Organisationen 

In der Organisation oder einer Hochschule kann eine solche Intention sehr unterschiedlich aussehen.

Sie kann eine Lehridee betreffen, die Mitwirkung in einem Gremium, die Unterstützung einer Initiative, die Veränderung eines Routinenablaufs oder eine Kooperation mit anderen. Entscheidend ist, dass sie nicht isoliert bleibt. Verantwortung wird tragfähig, wenn sie in einer Struktur einen Ort findet. Dann kann Nachhaltigkeit in einem konkreten Vorhaben weitergetragen werden kann. Ein passender Punkt, um den Lernweg unserer Basismodule abzuschließen.