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Kreislaufwirtschaft

Abschlussbedingungen
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Im ersten Modul haben wir Nachhaltigkeit als altes, gemeinsames Wissen beschrieben. Schon früh gab es Regeln für maßvolles Nutzen und Erneuern, etwa die forstwirtschaftliche Idee, nur so viel zu entnehmen wie nachwächst. Auch viele Alltagspraktiken früherer Generationen waren zirkulär: Reparieren statt Wegwerfen, Pfand- und Rücknahmesysteme, Wertstoffsammlung, Gebrauchtwarentausch, Wiederverwendung von Gläsern und Stoffen. Die Kreislaufwirtschaft knüpft an dieses Wissensgut an und übersetzt es in eine moderne, systemische Logik für Organisationen, Wertschöpfungsketten und ganze Städte.

Kreislaufwirtschaft von Roos Kengen und Claudia Heinrich (CC BY-SA 4.0)

Zusammengefasst ist Kreislaufwirtschaft die moderne Form eines alten Nachhaltigkeitsprinzips. Sie verbindet Gestaltung, Beschaffung, Nutzung und Rückgabe zu einem verlässlichen System. Sie nutzt die R-Strategien als praktische Hebel und Cradle to Cradle als Umsetzungsleitbild.