Zum Hauptinhalt
Direkt zu - Schließen

2.3 Tornado

Abschlussbedingungen

Wirbelstürme bei uns in Deutschland

Gegenüber tropischen Wirbelstürmen gibt es auch kleinere Wirbel auf einer Skala von 100 Metern. Tornados sind die stärksten und gefährlichsten atmosphärischen Wirbel auf kleinem Raum. Der internationale Standard für Tornado-Intensitätsklassen (90-470km/h) ist seit 2023 die IF-Skala (internationale Fujita-Skala). Sie misst einen Tornado anhand des hinterlassenen Schadens.

Bild eines Tornados aus einer Superzelle

Tornado, Justin Hobson, wikimedia.org, CC-BY-SA 3.0

Ein Tornado ist ein kleinräumiger, rotierender Luftwirbel mit Bodenkontakt aus einer Gewitterwolke, meist einer Superzelle. Sichtbar ist der Tornado als eine Trichterwolke mit viel aufgewirbeltem Material. Er hat einen Durchmesser von meist 50 bis 500 Metern und kann von Minuten bis über eine Stunde andauern. Wegen der hohen Windgeschwindigkeiten und teils hohen Fortbewegungsgeschwindigkeiten (30-70 km/h) kommt es zur Gefahr für Leben und Gebäude auf einem schmalen Streifen der Zerstörung.

Was ist eine Superzelle?

Superzellen sind langlebige, hochorganisierte Gewitter mit rotierendem Aufwind. Sie können große Hagelkörner, starke Abwinde, Überschwemmungen und Tornados verursachen. Eine Superzelle entsteht, wenn warme und feuchte Luft am Boden schnell nach oben steigt. Dazu muss die Luft in der Höhe instabil und kühl sein. Zusätzlich weht der Wind in verschiedenen Höhen unterschiedlich schnell und in unterschiedliche Richtung, was man eine hohe Windscherung nennt. Es entsteht ein schweres Gewitter.

Bild einer Superzelle

Superzelle, GerritR, wikimedia.org, CC-BY-SA 4.0