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Inhaltlich und strukturell gliedert sich Lernangebot AKWAS 4.0 in zwei Themenblöcke, die die beiden Betrachtungsweisen der Thematik interdisziplinär abbilden. Einerseits werden der Klimawandel und seine zu erwartenden Auswirkungen auf wasserwirtschaftliche / wasserbauliche Themenfelder (u.a. Hochwasserschutz, Küstenwasserbau, Dürre) betrachtet. Andererseits diskutieren wir in AKWAS 4.0 die ingenieurwissenschaftlichen Antworten auf die möglichen Folgen des Klimawandels im Bereich wasserbaulichen Fragestellungen (Hochwasserschutz in urbanen Räumen und in Flusseinzugsgebieten, Küstenschutz und Hochwasserschutz im Küstenbereich).Hierbei werden die wasserwirtschaftlichen Systeme i) Wasser/Stadt, ii) Wasser/Fluss und iii) Wasser/Küste unterschieden. Die zu diskutierenden Themen werden in verschiedenen Kapitel gegliedert. Das Kapitel "Grundlagen und Begriffe" definiert grundlegende Begriffe aus den Klimawissenschaften und den Ingenieurwissenschaften und erörtert wesentlichen Zusammenhänge und Prozesse (z.B. Treibhausgase und Klimawandel, Entstehung von Seegang und seine Transformation im Küstennahbereicht, u.v.a.). In dem Kapitel "Der Klimawandel und seine Ausprägungen" werden bisher beobachtete und zukünftige Änderungen von Klimaparamenter global und regional betrachtet. Hierbei werden die oben genannten Systeme unterschieden. Darauf aufbauend werden im Kapitel "Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Komponenten des regionalen Klimawandel" die konkreten Auswirkungen auf die wasserbaulichen relevanten Komponenten des regionalen Wasserkreislaufs (z.B. Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten, Niederschlag, Abfluss, Grundwasserneubildung und Verdunstung) diskutiert. Die klimawandelbedingt veränderten hydrologischen und hydrometeorologischen Größen, haben Konsequenzen für betrachteten wasserwirtschaftliche Systeme aus denen sich die typischen Fragestellungn für den Wasserbau (Hochwasserschutz, Küstenschutz, etc.). Diese werden im Kapitel "Konsequenzen der Auswirkungen des Klimawandels in wasserwirtschaftlichen Systemen" diskutiert. Hier geht es um Hochwasser/Überflutungen in urbanen Gebeiten und Flussgebieten, die sich verändernde Küstenmorphologie und Belastungen auf Bauwerke im Küstenbereich oder auch einen veränderten Wasserhaushalt, Sedimenttransport und Morphodynamik in Flussgebieten.
Um den beschriebenen Konsequenzen begegnen zu können, werden im Kapitel "Klimaanpassungsmaßnahmen in den wasserwirtschaftlichen Systemen" Strategien und Maßnahmen zur Anpassung in den wasserwirtschaftlichen Systemen diskutiert. Im Kapitel "Bewertung und Kommunikation von Maßnahmen" wird ein kurzer Exkurs in die Bewertung, Priorisierung und Kommunikation von Klimaanpassungsmaßnahmen gegeben. Alle beschriebenen Kapitel benötigen Daten und Modelle für die quantitative Untersuchung des Klimawandels, seiner Auswirkung und Konsequenzen, aber auch für die Auswahl und Dimensionierung möglicher Anpassungsmaßnahmen. Diese werden im Kapitel "Daten und Modelle" beleuchtet. Einen zentralen Stellenwert im Weiterbildungskurs nehmen Fallstudien zu (komplexen) wasserbaulichen und wasserwirtschaftlichen Fragestellungen ein. Diese stellen die Verbindung zwischen den beiden Themenblöcken her, indem das theoretisch erworbene Wissen praktisch und praxisorientiert angewendet wird. In den Fallstudien arbeiten die Teilnehmer eigenständig und eigenverantwortlich in Kleingruppen und interaktiv mit den Betreuern zusammen. Die Heterogenität der Teilnehmer und deren mannigfaltigen Sichtweisen tragen zu einem lebendigen und konstruktiven Diskurs über die zu bearbeitende Fragestellung bei. Das Lernangebot ist konzeptioniert, dass flexible Lernpfade verfolgt werden können. D.h. die TeilnehmerInnen können nach eigener Interessenslage und Vorwissen in das Lernangebot einsteigen und sein Wissen erweitern. Am Ende einer jeden Kapitelseite werden Vorschläge für den nächsten Schritt auf dem Lernpfad gemacht.